Vorschlag für Reaktivierung von Bahnstrecken in Sachsen

Meißen/Döbeln/Görlitz/Sachsen.
Zwei stillgelegte Bahnstrecken in Sachsen mit einer Gesamtlänge von rund 40 Kilometern sollen nach der Empfehlung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Allianz Pro Schiene reaktiviert werden.
Das geht aus einer Studie hervor, die die Verbände am Montag in Berlin vorgestellt haben.
Bundesweit geht es um 186 Strecken und 3072 Kilometer.
In der Studie werden unterschiedliche Gründe für die empfohlenen Reaktivierungen genannt.
So geht es zum einen darum, bisher vom Nahverkehr unterversorgte Regionen besser zu erschließen – etwa mit der 2015 stillgelegten 39 Kilometer langen Verbindung Meißen-Triebischtal-Döbeln.
Zudem empfiehlt das Papier die Reaktivierung der zwei Kilometer langen Strecke von Seifhennersdorf (Landkreis Görlitz) bis ins tschechische Varnsdorf, um grenzüberschreitende Verbindungen zu stärken.
Die Entscheidungen zur Stilllegung von Strecken in der Vergangenheit seien häufig fragwürdig gewesen, heißt es in der Studie.
Gerade Stilllegungen vor der Bahnreform 1994 hätten häufig dem öffentlichen Interesse widersprochen.

DPA/SN
Astrid Schubert

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