Oh Tannenbaum, woher kommst du eigentlich?

Jedes Jahr ist er Mittelpunkt des Weihnachtsfestes in unzähligen Haushalten Europas: der geschmückte Tannenbaum. Verziert mit Kugeln, Kerzen, Lametta und Engelchen, Weihnachtsgebäck und Stern auf der Baumspitze steht er prachtvoll und majestätisch im Wohnzimmer. Am Heiligen Abend versammelt sich dann traditionell die Familie am Christbaum, um die Geschenke auszupacken und melancholischer Weihnachtsmusik bei Kerzenschein zu lauschen. Doch woher kommt dieser Brauch und wie lange existiert er schon? Der Ursprung des Weihnachtsbaumes in heidnischen Bräuchen Seit jeher galten bei unseren Vorfahren in vorchristlicher Zeit immergrüne Pflanzen als ein Symbol für Fruchtbarkeit und Lebenskraft. So stellten Germanen, Slawen und Balten zur Wintersonnenwende an allgemein zugänglich Orten und vor ihren Häusern Tannenzweige auf. …

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Advent, Advent. Vom Feiern, Fasten und heidnischen Bräuchen.

Jeder kennt die Adventszeit, wenn der Adventskranz wieder aus dem Keller herausgekramt wird und bis Weihnachten vier Kerzen angezündet werden. Doch was bedeutet eigentlich Advent? “Advenire“ oder „adventus“ (lateinisch für Erwartung oder Ankunft) bedeutet im übertragenen Sinne die Vorbereitungszeit auf die Geburt von Jesus Christus. Diese dauerte ursprünglich fünf bis sechs Wochen, genauer gesagt vom 11.11. /St. Martin/ bis zum 6.1. /Heilige Drei Könige/. Auf dem Konzil von Lerida wurde dann im Jahr 524 von Papst Gregor eine vier Wochen andauernde einheitliche Fastenzeit eingeführt. Die Zahl vier hat dabei einen symbolischen Wert. Im Mittelalter herrschte die Vorstellung, dass die Erde 4000 Jahre vor der Geburt Christi erschaffen worden sei. Papst …

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