Schlechte Aussichten: Wachstum der Ostchemie schwächt sich ab

Schlechte Aussichten für die chemische Industrie in Ostdeutschland. Die Branche hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem halbierten Umsatzwachstum abgeschlossen. Das geht nach Berechnungen der NORDOSTCHEMIE aus aktuellen Daten der statistischen Landesämter hervor. Danach erwirtschafteten die Chemie-Betriebe in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von rund 24 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2017 halbierte sich das Umsatzwachstum damit auf 2,6 Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl der Chemie-Beschäftigten in mittelständischen und Großbetrieben um rund 1,5 Prozent auf 50.100 Mitarbeiter an. Grund war eine vorrausschauende Personalpolitik, um vor allem auf eine schrumpfende und alternde Bevölkerung zu reagieren. Hauptgeschäftsführerin Nora Schmidt-Kesseler erwartet auch für 2019 ein …

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