Weihnachtspyramide, Räuchermännchen und Schwibbogen. Weihnachtsland Sachsen.

Schwibbogen, Weihnachtspyramiden und Räuchermännchen gehören im Osten Deutschlands zur Weihnachtszeit einfach dazu. Doch viele der hiesigen Weihnachtstraditionen haben ihren Ursprung in Sachsen. Ohne das Erzgebirge mit seiner traditionellen Holzkunst und Spielzeugherstellung wäre Sachsen wohl nicht bekannt als Weihnachtsland. Von hier aus verbreitete sich das weihnachtliche Brauchtum deutschlandweit. Machen wir einen kleinen Ausflug in die Anfänge der Weihnachtsbräuche. Das Erzgebirge und die Bräuche rund um den Bergbau Kein Landstrich hat die sächsischen Gewohnheiten so geprägt wie das Erzgebirge. In Christiansdorf, dem heutigen Freiberg, wurde im 12. Jahrhundert Silber gefunden und dieses Ereignis gab dem Erzgebirge seinen Namen. Mit dem „ersten Berggeschrey“ kamen viele fränkische Siedler und Bergleute nach Christiansdorf und ließen …

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Der Adventskranz und seine Herkunft. Brauchtum aus Norddeutschland.

Der Adventskranz ist uns genauso bekannt wie der Adventskalender. Am ersten Adventssonntag wird in vielen Haushalten Deutschlands die erste Kerze angezündet und die Vorweihnachtszeit eröffnet. Doch woher kommt dieser Brauch und wie lange gibt es den Adventskranz in Deutschland schon? Soziales Engagement in Hamburg 1839 hatte der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern die Idee, die Tage bis Weihnachten mit brennenden Kerzen abzuzählen. Wichern lebte in Norddeutschland und war der Gründer der Inneren Mission der Evangelischen Kirche. In Hamburg kümmerte er sich um verarmte Straßenkinder und zog mit ihnen in ein Bauernhaus ein. Das „Rauhe Haus“ gilt als erste Stiftung der 1933 gegründeten Diakonie. Um den Kindern in der Adventszeit das …

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