Abhängen von NPD-Wahlplakaten der Städte Zittau und Görlitz ist rechtens

Die Stadt Zittau (Landkreis Görlitz) hat NPD-Wahlplakate zu Recht abgehangen.Mit der Aufschrift “Stoppt die Invasion: Migration tötet!” erfüllten sie den Straftatbestand der Volksverhetzung, wie aus einem Beschluss des Verwaltungsgerichtes Dresden hervorgeht. Damit sei ein Eilantrag der NPD gegen die Maßnahme der Stadt abgelehnt worden, teilte die Behörde am Dienstag mit.Die Richter teilten die Auffassung der Stadt Zittau, dass die von ihr angehängten Wahlplakate eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellten, hieß es.Unterdessen hat die NPD Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Bautzen eingelegt, wie die Partei mitteilte.Die Stadt Zittau soll verpflichtet werden, die Plakate wieder aufzuhängen, hieß es.Die Richter in Bautzen müssen sich möglicherweise mit einem weiteren Fall um NPD-Wahlplakate “Stoppt die …

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Vorschlag für Reaktivierung von Bahnstrecken in Sachsen

Meißen/Döbeln/Görlitz/Sachsen.Zwei stillgelegte Bahnstrecken in Sachsen mit einer Gesamtlänge von rund 40 Kilometern sollen nach der Empfehlung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Allianz Pro Schiene reaktiviert werden.Das geht aus einer Studie hervor, die die Verbände am Montag in Berlin vorgestellt haben.Bundesweit geht es um 186 Strecken und 3072 Kilometer.In der Studie werden unterschiedliche Gründe für die empfohlenen Reaktivierungen genannt.So geht es zum einen darum, bisher vom Nahverkehr unterversorgte Regionen besser zu erschließen – etwa mit der 2015 stillgelegten 39 Kilometer langen Verbindung Meißen-Triebischtal-Döbeln.Zudem empfiehlt das Papier die Reaktivierung der zwei Kilometer langen Strecke von Seifhennersdorf (Landkreis Görlitz) bis ins tschechische Varnsdorf, um grenzüberschreitende Verbindungen zu stärken.Die Entscheidungen zur Stilllegung …

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Das geht gar nicht: Anwohner aus Langenleuba sollen 20 km bis zum nächsten Arzt fahren

Penig/Sachsen.Anwohner aus dem Peniger Ortsteil Langenleuba-Oberhain sind schockiert.“Ist irgendwem überhaupt noch wichtig, was hier passiert?” So ist die gerade die Stimmung in dem 1000-Seelen-Ort.Der Grund: Die angekündigte Schließung der Landarztpraxis.“Die alten Leute werden total vergessen und auch für alle anderen ist es eine Zumutung, über 20 Kilometer bis zum nächsten Arzt fahren zu müssen” erzählt mir eine Mutter mit zwei Kindern.Denn das Medizinische Versorgungszentrum der gemeinnützigen Landkreis Mittweida Krankenhaus GmbH hat geplant, die in Langenleuba-Oberhain ansässige Ärztin nur noch im 30 Minuten entfernten Rochlitz praktizieren zu lassen!Und das, obwohl Penig und seine Ortsteile jetzt schon hausärztlich unterversorgt sind!Mehr als 600 gesammelte Unterschriften für den Erhalt der Landarztpraxis erreichten gestern Bürgermeister …

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Eier, Kreuz und Hase. Der Ursprung von Ostern.

Bald ist es wieder soweit. Der Osterhase versteckt viele bunte Ostereier, Familien treffen sich zum Osterspaziergang und die Christen begehen den Tag feierlich mit Kirchgang. Doch wo liegt der Ursprung von Ostern und warum feiern wir es? Schon allein die Herkunft des Namens “Ostern” ist nicht einheitlich geklärt. Einige Thesen besagen, dass er sich von einer heidnischen Fruchtbarkeits-Göttin namens Ostara ableitet. Sie soll die Frühlingsgottheit der Germanen gewesen sein. Eine andere Bezeichnung für eine Göttin des Frühlings ist Eostre aus dem angelsächsischen Raum. Andere halten dagegen, dass es diese zwei gemanischen Göttinnen mit diesen Namen überhaupt nicht gab. Ostara wäre eine reine Spekulation und Erfindung von Jakob Grimm (Gebrüder Grimm) …

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Erstmalig Besuchermarke von 31.000 erreicht – Fachmesse in Erfurt angelt sich neuen Besucherrekord

Am frühlingshaften Messewochenende begeisterte die beliebte Freizeitmesse Reiten-Jagen-Fischen erstmalig mit ihrer Erlebnisvielfalt 31.000 Naturfreunde und Tierliebhaber. Die Themengebiete Wald, Forst und Holz fanden zur Premiere der Fachmesse FORST³ ebenfalls außerordentlichen Zuspruch. Die bereits zum 21. Mal stattfindende Reiten-Jagen-Fischen hat sich zu einer echten Tradition auf dem Erfurter Messegelände entwickelt und begeisterte einmal mehr ihre Besucher am Messewochenende. Die 244 Aussteller sowie die Messe Erfurt als Veranstalter zeigten sich anlässlich des neuen Besucherrekords sehr erfreut. “Über das ungebrochen große Interesse unserer Besucher und Aussteller an den drei Hobbywelten Reiten, Jagen und Fischen freuen wir uns außerordentlich. Nicht nur die drei Themenwelten, sondern auch unsere erstmals stattfindende Fachmesse FORST³, bot Fachbesuchern und …

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Ausbildungskosten: Neue Bundesländer zahlen für Hamburg, Berlin, Bayern und Baden-Württemberg

Am Übergang von Hochschule zu Beruf stellen sich im Leben junger Absolventen wichtige Weichen. Wo will man zukünftig leben? Wo arbeiten? Und wo möglicherweise eine Familie gründen? Beim Übergang von der Hochschule zur Erwerbstätigkeit gibt es dabei große Wanderungsbewegungen der Uni-Absolventen. Besonders beliebt bei den jungen Akademikern sind demnach Hamburg, Berlin, Bayern und Baden-Württemberg. Das ergab eine halbjährlich durchgeführte Studierendenbefragung „Fachkraft 2030“ der Studitemps GmbH. Nur die vier genannten Bundesländer können am Übergang von der Hochschule in den Berufseinstieg mit einem positiven Ergebnis rechnen. Am Beispiel Hamburg bedeutet das, dass auf 100 Hamburger Studenten 260 Absolventen kommen, die nach dem Abschluss in Hamburg bleiben, oder aus anderen Bundesländern nach Hamburg …

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BMBF stärkt Innovationsinitiativen in Ostdeutschland

Ab dem 1. April 2019 werden 20 ostdeutsche Bündnisse mit innovativen Ansätzen den Strukturwandel in ihren Regionen vorantreiben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert diese Initiativen und deren Umsetzung im Programm “WIR! – Wandel durch Innovation in der Region”. Die 20 interdisziplinären Bündnisse haben im vergangenen Jahr Innovationskonzepte für ihre jeweilige Region entworfen und diese nun einer Jury in Berlin präsentiert. Damit setzten sie sich in einem zweistufigen Verfahren gegen zuletzt 32 Finalisten und ursprünglich mehr als einhundert Bewerbungen durch. Mit Blick auf den großen Erfolg des Programms und seine Relevanz für den Strukturwandel hat das BMBF die Förderung auf nunmehr 200 Millionen Euro aufgestockt. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek …

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Ideenwettbewerb Sächsische Mitmach-Fonds – Jeder kann mitmachen!

Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger, Vereine, soziale Träger, Schulen und Kitas bis zum 15. April 2019 mit ihrer Idee für den Strukturwandel bewerben. Der Wettbewerb in den Landkreisen Leipzig, Nordsachsen und der Stadt Leipzig wird von der Metropolregion Mitteldeutschland als Projektträger durchgeführt. Gesucht werden Projektideen, um den Strukturwandel in Mitteldeutschland voranzutreiben und die Region attraktiver und lebenswerter zu gestalten. Beteiligt euch mit euren Ideen zu den Themen zivilgesellschaftliches Engagement, Mobilität, Kunst, Kultur, Sport sowie Förderung von Kindern und Jugendlichen in den sächsischen Braunkohleregionen. Weitere Informationen zum Wettbewerb hier (Weiterleitung zu PDF-Broschüre) /Metropolregion Mitteldeutschland, 20.03.2019

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29. Landeswettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentierten in Mecklenburg-Vorpommern

„Frag Dich!“ lautete das diesjährige Motto des bundesweiten Wettbewerbs Jugend forscht – Schüler experimentieren. Auch in Mecklenburg-Vorpommern stellten sich Nachwuchsforscher im Alter zwischen 8 und 19 Jahren dieser Aufforderung. Mutig entwickelten die Teilnehmer des Landeswettbewerbs „Jugend forscht“ und des Regionalwettbewerbs „Schüler experimentieren“ eigene Ideen und Lösungen in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Während des 29. Landeswettbewerbs präsentierten in der Rostocker Stadthalle 93 Nachwuchsforscher ihre 46 Projekte erst einer Jury und später der Öffentlichkeit. Im vergangenen Jahr waren es 76 Teilnehmer mit 40 Arbeiten. „Diese positive Entwicklung bestätigt uns, dass nur durch kontinuierliche Förderung des Forschergeistes der steinige Weg der Entwicklung in eine glatte …

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Schlechte Aussichten: Wachstum der Ostchemie schwächt sich ab

Schlechte Aussichten für die chemische Industrie in Ostdeutschland. Die Branche hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem halbierten Umsatzwachstum abgeschlossen. Das geht nach Berechnungen der NORDOSTCHEMIE aus aktuellen Daten der statistischen Landesämter hervor. Danach erwirtschafteten die Chemie-Betriebe in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von rund 24 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2017 halbierte sich das Umsatzwachstum damit auf 2,6 Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl der Chemie-Beschäftigten in mittelständischen und Großbetrieben um rund 1,5 Prozent auf 50.100 Mitarbeiter an. Grund war eine vorrausschauende Personalpolitik, um vor allem auf eine schrumpfende und alternde Bevölkerung zu reagieren. Hauptgeschäftsführerin Nora Schmidt-Kesseler erwartet auch für 2019 ein …

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