29. Landeswettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentierten in Mecklenburg-Vorpommern

„Frag Dich!“ lautete das diesjährige Motto des bundesweiten Wettbewerbs Jugend forscht – Schüler experimentieren. Auch in Mecklenburg-Vorpommern stellten sich Nachwuchsforscher im Alter zwischen 8 und 19 Jahren dieser Aufforderung. Mutig entwickelten die Teilnehmer des Landeswettbewerbs „Jugend forscht“ und des Regionalwettbewerbs „Schüler experimentieren“ eigene Ideen und Lösungen in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

Während des 29. Landeswettbewerbs präsentierten in der Rostocker Stadthalle 93 Nachwuchsforscher ihre 46 Projekte erst einer Jury und später der Öffentlichkeit. Im vergangenen Jahr waren es 76 Teilnehmer mit 40 Arbeiten. „Diese positive Entwicklung bestätigt uns, dass nur durch kontinuierliche Förderung des Forschergeistes der steinige Weg der Entwicklung in eine glatte Straße des Erfolgs geebnet werden kann“, sagte Thomas Murche, technischer Vorstand der WEMAG. Im Jahr 1991 hat sich Jugend forscht – Schüler experimentieren auch in Mecklenburg-Vorpommern etabliert. Seitdem unterstützt die WEMAG, lange Zeit als einziges Unternehmen, diesen Wettbewerb auf Landesebene.

„Die Natur schonen und effizienter wirtschaften gelingt nur durch die gemeinsame Arbeit von Naturwissenschaftlern, Mathematikern, Informatikern und Technikern. Deshalb setzen wir auf einen zukunftsorientierten Wettbewerb – eine Schmiede für Nachwuchsforscher“, sagte Stadtwerke-Vorstand Ute Römer. „Die Stadtwerke Rostock als Energieunternehmen unterstützen diese Veranstaltung für junge Forscher, weil wir daran glauben, dass wir die Herausforderungen der Energiewende schon heute anpacken müssen.“

Der Hauptteil der Projekte kommt mit 26 aus dem Schulamtsbereich Rostock. „Bei der Beteiligung in der Fläche des Landes zeigen sich noch immer deutliche Reserven, es gibt aber eine positive Entwicklung. Die vielen Projekte aus Rostock und Umgebung erscheinen logisch, ist doch die Universitätsnähe ein unterstützender Faktor. Auch die Universität Greifswald betreut erstmalig zwei Projekte im Bereich Jugend forscht“, sagte Heiko Gallert. Der Wettbewerbsleiter dankte den Lehrern an den Schulen, den Wissenschaftlern an den Universitäten, den Mitarbeitern in Bildungsinstituten und Eltern, die Freude daran haben, in jungen Menschen das Interesse an der wissenschaftlichen Arbeit zu wecken und sie dann bei ihren „Jugend forscht“-Projekten zu unterstützen. Dies sei keinesfalls selbstverständlich. Außerdem dankte Heiko Gallert den Patenunternehmen WEMAG AG und Stadtwerke Rostock AG, durch deren Engagement der Landeswettbewerb überhaupt erst durchgeführt werden kann.

Die Ehrung der Preisträger übernahmen Wettbewerbsleiter Heiko Gallert und die Vorstände der Patenunternehmen gemeinsam. Die beiden Landesieger werden Mecklenburg-Vorpommern beim Finale des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ vertreten. Die 54. Auflage der deutschlandweiten Endrunde findet vom 16. bis 19. Mai 2019 im sächsischen Chemnitz statt.

Die WEMAG ist seit 1991 Partnerunternehmen von „Jugend forscht“ und unterstützt die Austragung des Wettbewerbs. Als weiterer Partner ist seit 2012 die Stadtwerke Rostock AG dabei. Auch im nächsten Jahr wollen die beiden Unternehmen wieder zusammen den Wettbewerb in Mecklenburg-Vorpommern ermöglichen. Der 30. Landeswettbewerb wird vom 10. bis 11. März 2020 stattfinden.

Landessieger „Jugend forscht“ 2019 Mecklenburg-Vorpommern

1. Preis Fachgebiet Technik
Thema: LED Taschenlampe durch Wiederverwendung defekter LED-Lampen
Béla Bischoff von der CJD Christophorusschule Rostock

1. Preis Fachgebiet Biologie
Thema: Schafzucht in MV – Wolle auf vier Beinen
Joost Breckenfelder, CJD Christophorusschule Rostock

1. Preis Fachgebiet Chemie
Thema: Flower Power – Blütenfarbstoffe als natürliche Indikatoren
Marisa Klug und Emmy Schulz vom Rostocker Freizeitzentrum

1. Preis Fachgebiet Mathematik/Informatik
Thema: Computerprogramm für das Rechnen mit großen Zahlen
Raphael Klug, Rostocker Freizeitzentrum
(Pressebox, 13.03.2019)

Beitragsbild mit freundlicher Unterstützung von Tomasz Mikołajczyk auf Pixabay

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